Finchen

Endlich ist er (sie) da!

Nach langem Suchen, hin- und herüberlegen und angucken diverser Ausstattungs- und Modellvarianten haben wir ihn endlich gefunden, unseren ersten eigenen VW Bus!

Ein weißer VW T5.2 Caravelle (Comfortline :-)) mit langem Radstand, Baujahr 4/2011 gehört jetzt (9/2014) uns, und wir sind mächtig stolz...

VW T5 Caravelle, MJ 2011

Mit diversem, bereits ab Werk eingebautem „Schnickschnack“, wie einer abnehmbaren Anhängerkupplung, Einparkhilfe hinten und vorne, programmierbarem Zuheizer, einer zweiten Batterie sowie einem großem Radio mit SD-Karten-Slot, AUX-In, Navi und Freisprecheinrichtung bleiben eigentlich kaum Wünsche offen. Genau das richtige Fahrzeug für Technikverliebte wie uns.

Wie Frauen (und Männer auch!) nun einmal so sind, sollte der Bus auch einen Namen erhalten. Es handelt sich hier zwar nicht um unser Kind aber doch ein um unser neues Familienmitglied. Und ausßerdem ist es die erste große Anschaffung, die wir gemeinsam getätigt haben, und auch wenn man die Kosten durch zwei teilt, die größte Anschaffung, die jeder für sich genommen je gemacht hat. Nach diversen Überlegungen (ernst und auch weniger ernstgemeinten...) haben wir uns letztendlich für Finchen entschieden. Schließlich wollten wir mit dem Bus ein Stück unseres Zuhauses auf Reise mitnehmen. Also eine Art Schneckenhaus. Und wer kennt nicht Finchen, die Schnecke aus der Sesamstraße?

Aber mit dem Kauf des Busses sind wir ja noch lange nicht am Ziel. Damit Finchen nun endlich auch zu unserer mobilen Höhle wird, müssen noch einige Ausbauten getätigt werden.

Als erstes muss ein multifunktionaler Schlafplatz für zwei her. Selbstverständlich ist das Internet voll mit Anbietern, die Betten für den T5 bauen und verkaufen. Aber die meisten entsprachen nicht unseren Vorstellungen, und darüber hinaus sind sie alle sehr teuer. Schnell war also der Entschluss gefasst, ein Bett selber zu bauen. Schließlich haben wir beide zumindest ein wenig handwerkliches Geschick und, was noch viel wichtiger ist, Spaß am selber bauen!

Wichtig war uns, dass man die komplette Länge der Ladefläche bei der Fahrt weiterhin nutzen kann. Schließlich wollen wir entweder zwei Fahrräder oder das Motorrad mit auf Tour nehmen. Darüber hinaus soll das Bett auch als Sitzgelegenheit dienen, falls es draußen mal regnet und man es sich lieber im Bus gemütlich machen will. Ein ineinander verschiebbares Gestell, das aus einem großen Bett ein Sofa macht, musste also her.

Diverse Foren wurden daraufhin durchsucht und eigene Ideen und Ideen anderer verglichen und kombiniert.

Das fertige Klappbett

Wie wir das Klappbett gebaut haben, kann man hier nachlesen.

Damit das Ganze auch gemütlich wird, mussten natürlich auch noch passende Kissen her. Und da frau eigentlich ganz gut mit der Nähmaschine umgehen kann, wurde kurzerhand nach Stoff im Internet gesucht. Und wie sollte es auch anders sein, müssen die Kissen natürlich auch thematisch zu Finchen passen. Und da das Internet bekanntlich voll mit allerhand Stoffen ist, war der Passende schnell gefunden...

Unsere Bus-Kissen

Auf eine Beschreibung, wie die Kissen genäht worden sind, verzichten wir an dieser Stelle, schließlich ist dies, wenn man einigermaßen mit der Nähmaschine umgehen kann, keine große Kunst. :-)